Echte Unabhängigkeit beginnt
bei Vergütung & Zulassung.
Klassische Anlage-, Finanz- und Vermögensberater verkaufen Finanzprodukte und erhalten dafür Provisionen. Viele werben dennoch damit, unabhängig zu sein, weil sie auf eine Vielzahl von Produkten zurückgreifen können. Das greift jedoch viel zu kurz.
Zum einen gibt es Anbieter, die nicht mit Finanzberatern zusammenarbeiten. Zum anderen erfolgt die Vergütung des „Beraters“ erst nach einer erfolgreichen Vermittlung. Daher muss der Finanzberater ein Produkt verkaufen, um Geld zu verdienen. Tut er das nicht, arbeitet er kostenlos. Glauben Sie, dass so eine ehrliche und unabhängige Finanzberatung überhaupt möglich ist?
Eine Finanzberatung in Ihrem Sinne kann nur sichergestellt werden, wenn die Beratung ausschließlich gegen Honorar erfolgt – wie Sie es zum Beispiel von Rechtsanwälten oder Steuerberatern kennen. Diese Beratungsform wird als Honorarberatung bezeichnet.
Wenn Sie eine unabhängige Finanzberatung erhalten wollen, dann sollten Sie sich von einem Honorarberater für Finanzen beraten lassen. Denn ein echter Honorarberater mit entsprechender Zulassung erhält keine Provisionen, sondern wird ausschließlich von seinen Kunden vergütet. So ist sichergestellt, dass er kein Interesse daran hat, Ihnen etwas zu verkaufen.
Viele Finanzberater, die sich als Honorarberater bezeichnen, sind rechtlich betrachtet keine echten Honorarberater, da sie als Finanzanlagenvermittler und/oder Versicherungsmakler zugelassen sind. Damit sind diese berechtigt, Provisionen einzunehmen.
Manche Honorarberater berechnen für die Vermittlung ein Honorar zwischen 5 und 7% bezogen auf die Anlage- oder Beitragssumme. Das ist wie eine Provision zu sehen, da das Honorar an einen Vermögenswert anstatt einer Leistung mit entsprechendem Aufwand gekoppelt ist.
Nahezu alle Honorarberater berechnen für die laufende Betreuung ein prozentuales Honorar i.H.v. beispielsweise 1% pro Jahr auf den Vermögenswert. Das hat ebenfalls Provisionscharakter, da sich das Honorar sowohl durch positive Rendite als auch weiteren Einzahlungen erhöht - jedoch ohne dass eine Mehrleistung erbracht wurde.
Für die technische Infrastruktur und Honorarabrechnung arbeiten 99% aller Honorarberater mit Maklerpools wie Fondsfinanz, Fondskonzept, Fondsnet, Honorarkonzept oder Netfonds zusammen. Problematisch daran ist, dass Maklerpools nicht unabhängige Vertriebsstrukturen sind. Dadurch verliert der Honorarberater seine Neutralität.
Aufgrund der Kooperation mit einem Maklerpool oder einem Verbund für Honorarberater empfehlen viele Finanzberater häufig Banken wie die FIL Fondsbank GmbH (FFB), die FNZ Bank SE oder die Fondsdepot Bank. Diese Institute sind jedoch stark in der klassischen Finanzindustrie verwurzelt und bergen für Kunden erhebliche Nachteile beim ETF-Handel.
Honorar-Finanzanlagenberater, Honorar-Anlageberater und Versicherungsberater unterliegen einem strikten Provisionsannahmeverbot. Dies wird jährlich von einem Wirtschaftsprüfer kontrolliert.
Honorarberatung bedeutet: Zeit gegen Geld. Daher berechnen echte Honorarberater ein Stunden- oder Pauschalhonorar. Das gilt sowohl für die Beratung als auch die laufende Betreuung. Das führt zu Transparenz und Messbarkeit des vereinbarten Leistungsumfangs.
Die Königsklasse der Unabhängigkeit ist, wenn der Honorarberater eine eigene technische Infrastruktur durch entsprechende digitale Tools vorhält und damit seine Prozesse vollkommen eigenständig steuert.
Durch eine eigene technische Infrastruktur geht eine freie Bankenwahl inkl. sehr günstige Neobroker wie Scalable Capital oder Smartbroker+ einher. So kann der Honorarberater für den Kunden sicherstellen, die günstigsten Bankkonditionen zu erhalten. Das ist wichtig, da Handelskosten Einfluss auf die Rendite haben.
Bei der Suche nach einem echten Honorarberater stößt man schnell auf den Bundesverband unabhängiger Honorarberater gemeinnütziger e.V. Dieser steht zum wiederholten Male auf der Warnliste Geldanlage der Stiftung Warentest (Finanztest), da Kundenanfragen auffallend häufig bei der Deutsche Honorarberatung GmbH landen. Der dortige Geschäftsführer Christian Hagemann hat diesen Verein vor Jahren mitgegründet.

Im Mittelpunkt steht eine fundierte Beratung nach einer ausführlichen Analyse – nicht der Verkauf von Finanzprodukten.

Die Vergütung erfolgt allein durch Sie als Kunde. Dadurch entstehen keine Anreize, bestimmte Produkte zu bevorzugen.

Sie wissen von Anfang an, welche Kosten entstehen und wofür Sie bezahlen. Es gibt keine versteckten Vergütungen.

Ihre Situation wird individuell betrachtet und nicht in eine Schublade gesteckt. Die Strategie richtet sich nach Ihren Zielen.

Sie treffen Entscheidungen auf Basis klarer und verständlicher Informationen. Ihr Vermögen bleibt jederzeit unter Ihrer Kontrolle.

Durch den Verzicht auf Provisionen und kostenintensive Produkte bleibt langfristig mehr von Ihren Erträgen bei Ihnen.
Finanzprodukte, die provisionsbasiert vermittelt werden, sind häufig mit hohen laufenden Kosten belastet. Der Grund dafür ist, dass neben den eigentlichen Produktkosten auch einmalige und laufende Provisionen eingepreist sind. Das kann die jährlichen Effektivkosten deutlich erhöhen und die Rendite spürbar reduzieren.
Ein Honorarberater achtet deshalb besonders auf geringe Kosten. Denn schon kleine Unterschiede bei den Gebühren haben über viele Jahre hinweg erhebliche Auswirkungen auf die Vermögensentwicklung. Hohe Kosten mindern nicht nur die laufende Rendite, sondern verstärken ihren negativen Effekt zusätzlich durch den Zinseszinseffekt.
Die nachfolgende Grafik zeigt, wie stark sich unterschiedliche Kostenquoten langfristig auf den Vermögensaufbau auswirken können. Entscheidend ist daher nicht nur, was ein Produkt erwirtschaftet, sondern auch, wie viel davon bei Ihnen ankommt.
Ein Honorarberater für Finanzen berät seine Kunden zu Finanzanlagen, Immobiliendarlehen und/oder Versicherungen. Dabei agiert er vollkommen unabhängig und spricht keine Empfehlungen aufgrund von Abhängigkeiten oder Provisionen aus. Seine Vergütung erfolgt auf Honorarbasis. Dadurch liegt vollkommene Kundenorientierung vor.
Einen echten Honorarberater erkennen Sie an seiner Zulassung wie Versicherungsberater (§ 34d Abs. 2 GewO), Honorar-Finanzanlagenberater (§ 34h GewO) bzw. Honorar-Anlageberater (§ 93 WpHG). Die Zulassung steht in dem Impressum seiner Website und in der gesetzlich vorgeschriebenen Erstinformation, die vor dem Erstkontakt übermittelt werden muss. Alternativ können Sie für Versicherungsberater und Honorar-Finanzanlagenberater in dem Vermittlerregister der DIHK oder für Honorar-Anlageberater in dem Register der BaFin nachsehen.
⚠️ Privat betriebene Verzeichnisse ⚠️
Privat betriebene Honorarberater-Register, Honorarberater-Portale oder Honorarberater-Listen sind mit Vorsicht zu genießen, da sie in der Regel ein wirtschaftliches Interesse verfolgen. Daher sind dort nicht selten Berater gelistet, die in Wahrheit keine echten Honorarberater sind, da sie beispielsweise:
Ein guter Honorarberater zeichnet sich neben seiner Unabhängigkeit durch Spezialisierung, passende Qualifikation, Erfahrung, eine klare Anlagephilosophie, gute Referenzen, Transparenz, Datenschutz und eine saubere Dokumentation aus.
Spezialisierung, Qualifikation und Erfahrung
Er konzentriert sich auf wenige Themengebiete, in denen er über fundiertes Fachwissen und praktische Erfahrung verfügt. Seine Qualifikation sollte zu seiner Spezialisierung passen und durch Abschlüsse oder Zertifizierungen nachvollziehbar sein.
Anlagephilosophie
Seine Anlagephilosophie sollte klar, nachvollziehbar und möglichst an wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichtet sein.
Referenzen
Kunden bewerten seine Leistung auf Google oder Bewertungsportalen wie ProvenExpert und WhoFinance für sehr gut.
Transparenz
Vor Beginn der Zusammenarbeit sollte eine schriftliche Honorarvereinbarung vorliegen, aus der Leistungsumfang, Honorarhöhe und Zahlungsmodalitäten klar hervorgehen.
Datenschutz
Der Austausch vertraulicher Dokumente sollte datenschutzsicher erfolgen. Außerdem sollte vorab klar erkennbar sein, wo und wie Kundendaten gespeichert und verwendet werden.
Dokumentation
Die Beratung sollte nachvollziehbar dokumentiert werden – bei Online-Terminen per Aufzeichnung und in jedem Fall schriftlich.
Eine Honorarberatung ist für jede Person sinnvoll, die eine Finanzberatung ohne Interessenkonflikte sucht.
Die Honorarberatung für Finanzen kennt verschiedene Honorarmodelle. Die gängigsten Varianten sind das Zeithonorar, das Pauschalhonorar und das Honorar abhängig vom verwalteten Vermögen. Nachfolgend finden Sie kurze Erläuterungen:
Zeithonorar
Bei dem Zeithonorar stellt der Honorarberater die geleistete Zeit in Rechnung. Basis der Berechnung ist ein Stundensatz, der in der Regel zwischen 150 und 250 Euro liegt. Für punktuelle Beratungen ist das durchaus ein geeignetes Modell.
Pauschalhonorar
Bei dem Pauschalhonorar wird vor der Beratung eine Gesamtsumme als Honorar vereinbart. Diese kann bis zu mehreren Tausend Euro betragen. Das Gesamthonorar ist für beide bindend. Das Pauschalhonorar bietet sich bei einer Anlageberatung, Vermögensberatung und Vermögensverwaltung an. Meine Honorare finden Sie hier.
Honorar abhängig vom verwalteten Vermögen
Das Honorar abhängig vom verwalteten Vermögen basiert auf einen festgelegten Prozentsatz, der im Durchschnitt bei 1% p.a. liegt. Dieses Honorarmodell nur bei Vermögensverwaltung Anwendung. Bei einem Anlagevolumen von einer Million Euro beträgt das Honorar im ersten Jahr ohne Rendite also 10.000€. Steigt das Vermögen, steigt auch das Honorar und umgekehrt. Wichtig: Die Vergütung muss in einem angemessenem Verhältnis zur tatsächlich erbrachten Leistung stehen.
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