Anlagephilosophie

Wir investieren Vermögen
verantwortungsvoll.

Niemand kann die Zukunft vorhersagen

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Prognosen kommen Sie teuer zu stehen

Viele Anleger unterliegen dem Irrglauben, dass durch die Auswahl der „richtigen“ Wertpapiere und Handelszeitpunkte (Kauf/Verkauf) überdurchschnittlich hohe Renditen auf Dauer zu erzielen sind. 

Folglich versuchen sich Anleger selbst an der Börse oder legen ihr Geld in gemanagte Fonds bzw. Vermögensverwaltungen an. All diese Wege verursachen hohe Risiken, Kosten und Steuern.

Niemand kann doch im Vorfeld wissen, was sich wann wie entwickeln wird. Setzt man auf die falsche Karte, ist entweder der Gewinn nicht der Rede wert oder im „Worst-Case“ alles verloren. Stichwort „Wirecard“ als Extrembespiel vor nicht allzu langer Zeit.

Versucht man Marktentwicklungen vorherzusagen kann das ebenfalls Rendite kosten. Steigt man nach einem Verkauf erst zu spät wieder ein, wird ein schlechterer Preis erzielt. Hinzu kommt, dass jede Transaktion Kosten und ggf. Steuern auslöst. 

Erkenntnis der Wissenschaft

Die Informationseffizienz an den Kapitalmärkten der entwickelten Länder ist sehr hoch. Dadurch ist es langfristig nicht möglich, sich einen Wissensvorsprung zu verschaffen, um eine höhere Rendite als der Gesamtmarkt zu erzielen. Das hat die Wissenschaft längst bestätigt (Effizienzmarkthypothese, E. Fama, Nobelpreis 2013). Die Suche nach den „richtigen“ Wertpapieren und Handelszeitpunkten bietet langfristig keinen Mehrwert, sondern weniger Rendite!

Stefan Kemmler Anlagegrundsatz

Die Effizienzmarkthypothese einfach erklärt

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Evidenzbasierter Investmentansatz: Weniger Risiko. Mehr Ertrag.

Beim evidenzbasierten Investieren verzichtet man auf Prognosen, die zur Auswahl von Wertpapieren und Handelszeitpunkten führen. Stattdessen wird auf sehr breite Risikostreuung gesetzt. Anstelle von ständigem Handeln wird gekauft und gehalten. Anlageentscheidungen werden regelbasiert getroffen. Weiterhin wird ein langfristiger Ertrag in Höhe der Marktrendite erwartet.

Finanzberater

Aktives Investieren

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Evidenzbasierter Investmentansatz

Neun Prinzipien für eine erfolgreiche Geldanalge

Worauf es beim Investieren wirklich ankommt

Renditeentstehung

Renditeentstehung

Rendite entsteht allein durch die Wirtschaft - dem Zusammenspiel von Verbrauchern und Herstellern. Arbeitskraft, Wissen, Rohstoffe und Kapital sind die Faktoren, die zu einer Wertschöpfung führen.

1
Markteffizienz

Markteffizienz

Die Markteffizienzhypothese besagt, dass Kapitalmärkte effizient und vorhandene Informationen bereits eingepreist sind. Somit kann kein Anleger dauerhaft den Markt schlagen.

2
Zufallsprinzip

Zufallsprinzip

Die Reihenfolge der Renditen eines Portfolios unterliegt grundsätzlich einem Zufallsprinzip. Das gilt auch für die Renditequellen, also den einzelnen Unternehmen, Branchen und Ländern.

3
Risikostreuung

Risikostreuung

Durch gute Risikostreuung kann das unsystematische Risiko vermieden werden. Dieses besteht, wenn man nur in einzelne wenige Unternehmen oder Branchen investiert.

4
Weltmarkt

Weltmarkt

Es ist ratsam, sein Geld nicht nur am Heimatmarkt (Deutschland oder Europa), sondern weltweit anzulegen. Das heißt, in sämtliche Industrie- und Schwellenländer zu investieren.

5
Geduld

Geduld

Eine Geldanlage am Kapitalmarkt sollte langfristig ausgerichtet sein. Es ist illusorisch durch Aktionismus verlässlich hohe Gewinne zu erzielen oder Verluste zu begrenzen.

6
Risikokontrolle

Risikokontrolle

Das Risiko einer Geldanlage ist durch die Gewichtung der Anlageklassen kontrollierbar. Die Bedürfnisse des Anlegers bestimmen das Verhältnis von risikoarm zu risikoreich.

7
Kostensenkung

Kostensenkung

Die Kosten einer Geldanlage sollten so gering wie möglich sein. Denn die logische Konsequenz ist, dass eine Anlage mit geringen Kosten rentabler sein wird als ihr teures Pendant.

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Steuerreduktion

Steuerreduktion

Ein geringere Kapitalumschlag wirkt sich positiv auf Steuern aus. Denn durch wenige Verkäufe entsteht nur eine geringere Steuerlast oberhalb der steuerlichen Freibeträge.

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Die wichtigsten Anlageklassen in einem robusten Portfolio

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Geldmarkt

Eine Anlage am Geldmarkt dient dem Risikomanagement. Dazu zählt zum einen die eiserne Notfallreserve für den Fall, dass z.B. das Auto oder die Waschmaschine kaputt geht und zum anderen der Risikopuffer für negative Börsenjahre. Denn in solchen Phasen sollte gerade zu Beginn des Ruhestands keine Entnahme aus dem schwankenden Depot getätigt werden. Denn wenn am Anfang der Entnahmephase hohe Kurseinbrüche zu verzeichnen sind, kann dies die Pleitewahrscheinlichkeit erhöhen. Vermögen kann am Geldmarkt mit einem Tages- oder Festgeldkonto oder Geldmarkt-ETF angelegt werden.

Aktien

Die Anlageklasse Aktien ist die Rentabelste aller Anlageklassen und dient demzufolge als Renditetreiber in einem Portfolio. In den letzten 120 Jahren hat ein global diversifiziertes Aktienportfolio im Durchschnitt über 7% pro Jahr erzielt. Dem steht natürlich ein gewisses Risiko gegenüber. Risiko bedeutet weniger ein Totalverlust, der bei weltweiter Risikostreuung äußerst unwahrscheinlich ist, sondern vielmehr die Schwankungsbreite (Volatilität) bzw. temporärer Einbruch in einem Jahr von z.B. 50%. Um eine höchstmögliche Diversifikation zu erzielen, sollten Privatanleger auf Aktien-ETFs statt Einzelaktien setzen.

Anleihen

Anleihen, das sind festverzinsliche Wertpapiere, dienen als Stabilisator in einem Portfolio, wenn man das Risiko von Aktien aus emotionaler und/oder finanzieller Sicht nicht vollständig eingehen kann. Nach der modernen Portfoliotheorie können Anleihen sogar ein Gegenspieler zu Aktien in unsicheren Zeiten sein, indem die Kurse von Anleihen steigen, während die Kurse von Aktien fallen. Auch bei dieser Anlageklasse ist eine globale Risikostreuung innerhalb bonitätsstarker Emittenten (Staaten und Unternehmen) zu empfehlen. Privatanleger sollten Anleihen-ETFs in Euro statt Einzelanleihen wählen.

Warum ETFs für prognosefreies Investieren sinnvoll sind

Vorteile dieser Anlageprodukte

Sicherheit

Sicherheit

ETFs sind insolvenzsicher, da sie wie alle offenen Investmentfonds sog. Sondervermögen sind. Zudem wird das Risiko auf bis zu vielen Tausend Wertpapieren gestreut.

Transparenz

Transparenz

ETFs sind transparent, da den Indizes ein Regelwerk zugrunde liegt. Dadurch ist stets bekannt, in welche Wertpapiere mit welcher Gewichtung investiert wird.

Kostensenkung

Kosteneffizienz

ETFs haben geringe Kosten, da sie auf zwei Kostentreiber verzichten: dem aktiven Fondsmanagement und der Zahlung von Provisionen an Vertriebspartner.

Vermögensnutzung

Liquidität

ETFs können börsentäglich gehandelt werden. Das investierte Kapital ist demnach jederzeit - ausgenommen am Wochenende - schnell verfügbar.

Häufig gestellte Fragen zum Anlagegrundsatz

Die Frage nach Rendite darf das Risiko nicht außer Acht lassen. Die Frage müsste genauer genommen lauten: „Welche Rendite kann man mit passivem Investieren bei welchem Risiko erwarten?“. Je nach Portfoliostruktur können Sie langfristig bis zu 7% p.a. im Durchschnitt bei höchstmöglicher Diversifikation erzielen. Eine Garantie für die Zukunft gibt es natürlich nicht.

Wenn man den Grundsatz der Risikostreuung befolgt, unterliegt man hauptsächlich dem sogenannten Marktrisiko – also einem schwankenden Depotwert in Abhängigkeit der (globalen) Marktentwicklung. Hinzu kommt das Anlegerrisiko. Damit ist gemeint, dass Anleger falsche Anlageentscheidungen auf Basis von Angst und Gier treffen. 

Die Frage ist, welches Interesse verfolgt wird. Privatanleger handeln oftmals aus Angst oder Gier. Zudem spielt Ungeduld eine Rolle. Vielen Anlegern ist dieser Investmentansatz auch gar nicht bekannt. Banken und Vermittler empfehlen den aktiven Investmentansatz, weil sie aus den entsprechenden Produkten Provisionen erhalten. Fondsgesellschaften und Vermögensverwalter haben als primäres Interesse, Geld zu verdienen. Mit dem aktiven Investmentansatz sind die Einnahmen deutlich höher. Obwohl sich den wissenschaftlichen Erkenntnissen widersetzt wird, hört es sich spannender an.

Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) sind für passives Investieren ideal. 

Für den Aufbau eines passiven Portfolios ist die regionale Gewichtung entscheidend. Soll nach Marktkapitalisierung (Börsenwert der Länder), nach Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt der Länder) oder nach einer Kombination aus beiden gewichtet werden? Je nach Entscheidung reichen ein bis sieben ETFs für den Aufbau eines passiven Portfolios aus.  

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