Warum Ihr Bauchgefühl Sie in den Ruin treiben kann

Kommt Ihnen vielleicht Folgendes bekannt vor? Sie sitzen mit Ihrem Banker, Finanzberater oder Vermögensverwalter zusammen und er berät Sie vermeintlich zu Ihrer Geldanlage – in Wirklichkeit will er Ihnen aber nur etwas verkaufen. Sie wiederum verstehen aber nicht alles, wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind. Weil Sie aber, um es deutlich zu sagen, keine Ahnung haben, gehen Ihnen Gedanken durch den Kopf wie „wenn andere das machen, muss das gut sein“ oder „er ist sympathisch, er wird mich schon nicht übers Ohr hauen“ oder „ich verlasse mich auf mein Bauchgefühl“.


Wenn wir in unserem Alltag als Honorarberater unsere Mandanten die häufig ernüchternden Ergebnisse unserer Analysen bestehender Geldanlagen wie z.B. Fonds und Versicherungen präsentieren, sind die o.g. Gedanken oftmals die Begründung für die getroffenen Fehlentscheidungen in der Vergangenheit.


Nachfolgend geben wir ein paar reale Beispiele aus unserer Praxis.


- Lebens-/ Rentenversicherungen befinden sich auch nach 15 Jahren Laufzeit im Minus, bei Fortführung erreicht man maximal 3%. Unter Berücksichtigung allein von Inflation eine Nullnummer.


- Fonds haben im Schnitt 3% Kosten pro Jahr, bei 6% Rendite erzielt man daher nur 3%. Ebenfalls unter Berücksichtigung allein von Inflation eine Nullnummer.


- üppig getroffene Altersvorsorge reicht dennoch nicht aus, um die gewünschte Rente, nach Inflation, Krankenversicherung (sowohl GKV als auch PKV) und Steuern zu erzielen.


- mangelnde Risikostreuung, entweder nur auf einzelne Wertpapiere oder bestimmte Regionen oder Sektoren.


- Wertpapierallokationen passen nicht zu der Risikobereitschaft des Anlegers.


Aber auch wenn Sie aus „Eingebungen“ von Ihrem Bauch Wertpapiere häufig handeln – insbesondere aus Angst bei fallenden Märkten – kostet Sie das bares Geld. Und zwar in Form von verpassten Renditen, wie die nachfolgende Grafik anhand des S&P 500 Index (500 größten Unternehmen Amerikas) zeigt.


S&P 500 Index von 1990 - 2017

Fakt ist: Gefühle haben bei der Geldanlage nichts zu suchen. Überwiegend ist es reine Mathematik.

1 und 1 ergibt auch immer 2 - und nicht nach Gefühl mal 3 oder 4.


Daher ist es wichtig, sowohl Funktionsweise und Kosten der Geldanlage zu verstehen, als auch die eigenen Ziele unter Berücksichtigung aller Parameter (Krankenversicherung, Inflation, Steuern) zu kennen. Auf dieser Basis sollten Sie dann rechnerisch eine Entscheidung treffen. 10 Tipps finden Sie hier.


Das Gute ist, dass man je nach Zeitpunkt die Weichen neu justieren und somit Schaden begrenzen kann.

Nur wissen Sie wann es zu spät ist? An dem Tag, an dem Sie in Rente gehen...


Wenn Sie also in der Vergangenheit Geldanlagen nicht bei einem Honorarberater getätigt haben, sondern eben bei einer Bank, einem Finanzberater oder Vermögensberater, dann lohnt es sich, die Verträge einmal auf den Prüfstand zu stellen.


Sie benötigen dabei Unterstützung? Kommen Sie gerne auf uns zu! Sie erreichen uns telefonisch unter 0221-93282160 oder per E-Mail info@rheinplan.finance

BÜRO SALIERRING 32, 50677 KÖLN / TEL 0221.93282160 / E-MAIL INFO@RHEINPLAN.FINANCE

© 2020 Rheinplan Gesellschaft für strategische Vermögensplanung mbH

Kennenlerngespräch.png