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Standard Life: werden Kunden bewusst in die Irre geführt?

Wir wünschen es uns von Versicherern vergeblich: aufrichtiger und transparenter Umgang mit den Versicherten. Und zwar nicht nur vor Vertragsabschluss, sondern auch in der laufenden Geschäftsbeziehung. Die standardisierten Wertmitteilungen verschleiern für den Sparer wichtige Angaben wie Anlagestrategie, Kosten und Rentabilität. Doch das vorliegende Schriftstück der Standard Life empfinden wir als wahrlich dreist.


Nach Analyse der zahlreichen Lebens- und Rentenversicherungen unseres Mandanten haben wir empfohlen, den Vertrag, aufgrund der folgenden Gründe, zu kündigen.


- negative Rentabilität zum Analysezeitpunkt

- SUXXESS-Fonds mittlerweile für Neugeschäft geschlossen

- kein offener Investmentfonds, eigener Fonds der Standard Life

- keine Kosten des Produktes auch auf Nachfrage bei der SL bekannt

- Factsheet gibt es nicht, das macht es zu einem intransparenten Produkt


Unser Mandant informierte die Standard Life telefonisch darüber, dass er seine Verträge auflösen möchte, wenngleich ohnehin eine schrifliche Kündigung nötig ist. Schon am Telefon begannen die Rückgewinnungsmaßnahmen und es wurden aktuelle Vertragsinformationen über die Rentabilität des Vertrages avisiert.


Diese gingen dann am Wochenende unserem Mandanten zu, die er uns zur Prüfung überließ.

Es wird versucht, den Versicherten hier mit angeblichen 6,06% Rendite pro Jahr als Kunden zu behalten.


Doch schauen wir uns einmal die Realität an und schlüsseln die Formulierung der Standard Life auf.


Eingezahlte Beiträge: 10.200 EUR

aktueller Rückkaufswert: 10.173 EUR

Ertrag nach 13 Jahren: - 27 EUR


Von 6,06% kann also nicht die Rede sein. Aber wie ist die Formulierung nun zu verstehen?


Die Rendite wurde, wenn überhaupt, mit dem realen Sparanteil erzielt.


Beispiel: 100 EUR Beitrag - 50 EUR Kosten = 50 EUR Sparanteil (der dann zu 6,06% angelegt werden kann).


Die Höhe der Kosten ist also maßgeblich für die reale Rendite des Vertrages.


Den Sparanteil isoliert zu betrachten, ist vollkommener Nonsens und führt den Kunden in die Irre.


Weiterhin klingen 6,06% prinzipiell gut. Nur wenn der jeweilige Vergleichsindex bspw. 8% realisiert hat, ist das natürlich schlecht.


Denn ebenfalls zu beachten, ist, dass auch eine Kapitalanlage Kosten verursacht. Diese werden von der Standard Life nicht offenlegt. Aber wichtig zu wissen, da auch diese Einfluss auf die Rendite haben.


Deshalb raten wir jedem Versicherten, spästestens nach dem Erhalt der nächsten Wertmitteilung, seine Police einmal durchzurechnen und die Anlagestrategie zu überprüfen.


Denn i.d.R. gewinnen nur drei: Vermittler, Versicherung und Fondsgesellschaft.


Sie benötigen Hilfe? Sprechen Sie uns an: 0221-93282160 oder info@rheinplan.finance


Als unabhängiger Honorarberater können wir Ihnen einen wirklich neutralen Rat geben.