Nur Honorarberatung leistet unabhängige Finanzberatung

Die Finanzbranche gehört seit Jahren zu den Branchen mit schlechtester Reputation. Zu Recht! Jedes Jahr entsteht ein immenser volkswirtschaftlicher Schaden – auf Kosten der Anleger und Sparer. Ein krasses Beispiel jüngster Vergangenheit ist die Pleite der P&R Gruppe. Doch es gehören natürlich immer zwei dazu: Die einen, die fragwürdige Produkte verkaufen und die anderen, die sich von rhetorischem Gesülze beeindrucken lassen und dann blind unterschreiben. Und solange kein Umdenken in der Bevölkerung stattfindet, bietet man weiterhin Nährboden für nicht verbraucherorientiertes Vorgehen.


Der Grund für diese anhaltentende Misere ist relativ einfach und logisch: Hohe Provisionen und Gebühren.


Erinnern Sie sich einfach an die Gespräche mit Ihrem Banker, „unabhängigen“ Finanzberater oder Versicherungsmakler/-vertreter. Nach einem fadenscheinigen Finanzkonzept stellt er Ihnen ein Produkt mit monströser Rendite vor, das obendrein auch noch bombensicher ist. Sie unterschreiben, ohne den Taschenrechner in die Hand genommen zu haben und dann klingelt die Kasse. *Ka-ching*. Jedoch nicht für Sie, sondern für den Verkäufer.


Hier ein einfaches Beispiel anhand der weitverbreiteten Lebens-/Rentenversicherung. 500€ Monatsbeitrag, 30 Jahre Laufzeit, 2,5 % Provision (gesetzlich festgeschrieben).


Provision = (500 x 12 x 30) x 2,5 % = 4.500€


Wussten Sie, dass Provisionen bei Lebens-/Rentenversicherungen vor 2015 sogar zwischen 4 und 6, teilweise sogar bei 8 % lagen? Doch bei den Provisionen bleibt es nicht. Laufende Gebühren und ggf. Fondskosten reißen ein immer größer werdendes Loch in den Vermögenswert.

Glauben Sie jetzt immer noch, dass „unabhängige“ Finanzberatung unabhängig, in Ihrem Sinne und vor allem kostenlos ist? Ihr Betreuer mag noch so nett und sympathisch sein. Darum geht es nicht. Bei Finanzen geht es schlichtweg um nackte Zahlen, also Mathematik, und nicht um Emotionen sowie Sympathie. Eins ist klar: Die Provision für den Verkäufer fällt nicht vom Himmel. Wer zahlt die Zeche? Einzig und allein Sie! Und das erkennen Sie spätestens daran, wenn die jährlichen Wertmitteilungen ins Haus flattern und Ihre Verträge auch nach Jahren noch nicht im Plus sind oder sich die Rendite nicht mit der Entwicklung der weltweiten Finanzmärkte deckt.


Unabhängige Finanzberatung gibt es nicht, wenn die Vergütung von einer Dritten Partei abhängt. Würden Sie einen Arzt aufsuchen, von dem Sie wissen, dass seine Vergütung ausschließlich von der Verschreibung von Medikamenten bzw. von Pharmakonzernen abhängt? Würde er Ihnen also sagen, dass Sie gesund sind oder Ihnen das passende Medikament verschreiben? Tendenziell nicht. So auch in der konventionellen Finanzberatung. Ein Finanzberater, dessen Vergütung von Provisionen abhängt, muss Sie also krank und bestehende Verträge schlecht reden. Warum auch sonst gibt es von zwei befragten Finanzberatern drei Meinungen?


In der Vermögensverwaltung wird wiederum oft mit Erfolgsbeteiligungen, basierend auf konstruierten Erfolgen, gearbeitet. Zahlen Sie Ihrem Anwalt auch eine Erfolgsprämie, wenn er Sie aus einem Verfahren herausboxt oder Ihrem Arzt, wenn er Sie heilt? Unfair bei den Beteiligungen ist ferner, dass diese nur in eine Richtung greifen. Oder hat Ihre Bank Ihnen schon einmal einen Scheck ausgestellt, weil Ihre Geldanlage nicht so gut performt hat?


Und trotzdem setzen die Deutschen Scheuklappen auf und hoffen auf ihre persönliche Wunderheilung.


Albert Einstein sagte einmal: Die reinste Form des Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.


Die Frage, die Sie sich stellen sollten, ist also: Wollen Sie des Wahnsinns sein?


Wurden Sie in der Vergangenheit auf Provisions-/Erfolgsbasis von einer Bank, einem Finanzvertrieb wie Deutsche Vermögensberatung (DVAG), Horbach, MLP, Swiss Life Select (ehemals AWD), OVB oder einem Makler/Verteter „beraten“? Der Autor kann aus Erfahrung sagen, dass meistens Handlungsbedarf besteht. Oftmals kann man das Ruder noch rumreißen, bevor es z. B. mit 67 einfach zu spät ist.


Doch was ist nun die Lösung? Honorarberatung!


Honorarberater erhalten keine Provisionen, sondern werden unmittelbar von dem Mandanten bezahlt. So wie man es von Rechtsanwälten und Steuerberatern kennt. Die Vergütung hängt also nicht von dem Verkauf von Produkten ab, sondern einzig und allein von der Beratung. So kann wirklich unabhängig, in Ihrem Sinne und vor allem ergebnisoffen beraten werden. Sollten Sie tatsächlich gute Verträge in Ihrem Ordner haben, so kann hier bestätigt werden „das ist gut“ - ohne dass der Berater seine eigene Vergütung aufs Spiel setzt. Ein weiterer Vorteil: möchten Sie Geld anlegen oder sparen, so wird Ihr Honorarberater Ihnen Zugang zu kostengünstigen, provisionsfreien und wissenschaftlich fundierten Produkten gewähren.


Wichtig hierbei ist, dass es sich um eine Honorarberatung und nicht um eine Honorarvermittlung handelt. Letzteres kommt dem Provisionsmodell gleich. Daher sollten Sie im Vorfeld ein Stunden- oder Pauschalhonorar - unabhängig von Anlagevolumina oder Sparquoten - vereinbaren.


Unser Tipp: Handeln Sie. Wenn nicht jetzt, wann dann?

BÜRO SALIERRING 32, 50677 KÖLN / TEL 0221.93282160 / E-MAIL INFO@RHEINPLAN.FINANCE

© 2020 Rheinplan Gesellschaft für strategische Vermögensplanung mbH