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Erbe verantwortungsvoll anlegen

Jedes Jahr werden rund 400 Milliarden Euro in Deutschland vererbt - mit steigender Tendenz. Die Ursache liegt in den Wirtschaftswunderjahren in Westdeutschland. „Die Nachkriegsgenerationen konnten über Jahrzehnte hinweg von realen Einkommenssteigerungen und dem Ausbleiben von Wirtschaftskrisen profitieren und somit große Vermögen aufbauen“, schrieb das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Doch wie geht man mit einem Erbe verantwortungsbewusst um? Wie legt man also das hart erarbeitete und ersparte Geld der verstorbenen Angehörigen verantwortungsvoll an? Fragen, die viele Erben beschäftigen. Nachfolgend geben wir wertvolle Impulse, worauf Sie unbedingt achten sollten.


Berater wählen


Kennen Sie sich selbst mit dem Thema Geldanlage nicht aus, ist professioneller Rat hilfreich. Hier liegt der Weg zur Hausbank, dem langjährigen „Finanzberater“ oder einem Vermögensverwalter nahe. Und hier lauert die größte Gefahr: Sie bekommen von diesen nämlich keinen unabhängigen Rat, da deren Entlohnung entweder von dem Verkauf von Produkten oder Anlagestrategien abhängt. Es können also Interessenkonflikte entstehen. Mit anderen Worten: es wird nicht beraten, sondern verkauft. Ob das dann immer für Ihr Portemonnaie gut ist, bleibt fraglich. Daher ist zu empfehlen, sich von einem unabhängigen Anlageberater, der rein auf Honorarbasis arbeitet – auch Honorarberater genannt – beraten zu lassen. Dort können Sie sicher sein, dass in Ihrem Interesse gearbeitet wird, weil Sie die Beratung vergüten und Ihnen keine Produkte verkauft werden müssen.


Anlageziel und -dauer bestimmen


Die Frage, für was und wann Sie Geld anlegen möchten, ist von großer Bedeutung. Soll Ihre eigene Altersvorsorge aufgebaut werden, planen Sie den Kauf eines Eigenheims, wünschen Sie finanzielle Freiheit, wollen Sie ein Unternehmen gründen? Aus Ihrem Ziel leitet sich dann die Anlagedauer ab. Dieses Bewusstsein wirkt sich auf die Wahl der Anlageklassen aus.


Anlageklassen und -produkte definieren


Für kurzfristige Anlageziele eignet sich das Tages- oder Festgeldkonto. Für langfristige Anlageziele hingegen sollten Sie zeitgleich auf Aktien, Immobilien und ggf. festverzinsliche Wertpapiere setzen, um Renditen oberhalb des Tagesgeldniveaus erzielen zu können. Mit Index- und Assetklassenfonds ist das relativ einfach umsetzbar, ohne sich um die Auswahl der Wertpapiere etc. kümmern zu müssen.


Risikobereitschaft ermitteln


Haben Sie sich richtigerweise dafür entschieden, Geld für Ihre langfristigen Ziele außerhalb des Tagesgeldkonto zu investieren, ist es wichtig zu überdenken, wieviel Risiko Sie sich nicht nur finanziell, sondern auch emotional leisten wollen. Risiko meint hier nicht, mit hochspekulativen Anlagen abseits von Aktien, Immobilien und festverzinslichen Wertpapieren zu hantieren. Hier bedeutet Risikobereitschaft, wie gut Sie bspw. in einer Finanzkrise noch schlafen können. Wären Sie bspw. 2008/2009 zu 100% in Aktien investiert gewesen, hätten Sie einen zwischenzeitlichen Einbruch von durchschnittlich 50% erfahren. Dann ist Disziplin wichtig, die Sie aber emotional nicht belastet. Einer der häufigsten Anlagefehler ist nämlich „auszusteigen“, wenn es gerade mal nicht gut läuft. Virtuelle Verluste werden damit realisiert und das gilt es im Vorfeld zu vermeiden.


Anlagestrategie erstellen


Fakt ist: nur Tagesgeld keine Rendite. Sie brauchen die oben benannten drei Anlageklassen – die Frage ist nur, wie Sie diese entsprechend Ihrer Risikobereitschaft gewichten. Ein ausgewogener Anleger könnte zum Beispiel eine Gewichtung 50% in Aktien von großen und kleinen Unternehmen sowie Immobilien und 50% in festverzinsliche Wertpapiere investieren. Jeweils weltweit versteht sich.


Kosten beachten


Eine alte Kaufmannsregel besagt: „Der Gewinn liegt im Einkauf“. Daher sind Kosten der Geldanlage ein sehr entscheidender Faktor. Ist ein Finanzprodukt aufgrund Provisionen für den Vermittler und Verwaltungskosten teuer, wirkt sich das negativ auf Ihre Rendite aus. Nur wann ist ein Produkt teuer und wann preiswert? Die Gesamtkostenquote inklusive aller Nebenkosten sollte bei höchstens ein Prozent im Jahr liegen. Das Problem: Solche Produkte bekommen Sie in der Regel eher nicht bzw. nur auf Nachfrage empfohlen, weil Vermittler damit eben kein Geld verdienen. Deren Produkte fressen hingegen meist zwei bis vier Prozent pro Jahr durch Kosten auf. Bei 6% Marktrendite kommen bei Ihnen nur 2-4% an. Abzüglich Inflation und Steuern ist das quasi eine Nullnummer. Schließen Sie daher keine Verträge auf Provisionsbasis ab!



Disziplin wahren


Halten Sie an Ihrer Strategie fest. Lassen Sie sich nicht von Freunden, Bekannten und vermeintlichen Beratern, die nur ihr Bestes wollen, davon abbringen. Beherrschen Sie sich, wenn Ihre Geldanlage zwischenzeitlich an Wert verliert. Das ist völlig normal. Beachten Sie: Jede Änderung an Ihrer Strategie kostet Geld. Entweder in Form von Handelsgebühren oder von Verpassen von Rendite, weil Sie zur falschen Zeit auf die falsche Karte gesetzt haben.